Biologie

Biologie in der Sekundarstufe I

Fachschaft Biologie

Fachschaft Biologie

Aufgaben und Ziele des Faches Biologie

Aufgabe der Biologie ist es, auf der Grundlage der Rahmenrichtlinien Basiswissen zu vermitteln, das so strukturiert sein muss, dass es ständig erweitert und vertieft werden kann. Im Zentrum des Unterrichtes steht eine Fragestellung, die durch naturwissenschaftliche Denk- und Arbeitsmethoden (Beobachten – Fragen – Vermuten – Überprüfen), gelöst wird.

Schwerpunkte des Faches an unserer Schule

Schwerpunkte unseres Faches bilden die Gesundheitserziehung und Prävention. (siehe auch Profil Prävention). Dabei ist es unser Ziel, regelmäßig wiederkehrende Angebote gerade zur Suchtprävention zu entwickeln. In der Jahrgangsstufe 5 beginnen wir mit der Ernährungserziehung. Ein Jahr später findet ein Projekttag zur Prävention von sexuellem Missbrauch statt. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern ist dabei von besonderer Bedeutung.

Methoden

Um Methodenvielfalt zu ermöglichen, kooperieren die Kolleginnen und Kollegen jahrgangsweise in Teams, sodass auch aufwändige Unterrichtsvorhaben regelmäßig durchgeführt und optimiert werden können. Das Kennen lernen und Einüben verschiedener Methoden, um Lerninhalte besser zu erschließen und zu festigen, ist ein Schwerpunkt an unserer Schule. Unser Fach leistet dazu in den einzelnen Jahrgängen folgende Beiträge:

  • Verschiedene Formen der Gruppenarbeit, fast immer mit praktischen Übungen und einfachen Experimenten (Lernen an Stationen, Gruppenpuzzle, Jahresarbeit mit Präsentation) ab Klasse 5.
  • Der Umgang mit Informationen (Beschaffen, Aufbereiten, Präsentieren), auch durch Einsatz elektronischer Medien wird in allen Jahrgangsstufen geübt.
  • Erstellen von Protokollen in Klasse 5.
  • Referatgestaltung in Klasse 6.
  • Langzeitbeobachtung – das „Baumprojekt“ in Klasse 7.

Angewandt werden o. g. Methoden im Unterricht z. B. beim Lernen an Stationen (z. B. zu Säugetieren, dem menschlichen Körper, gesunde Ernährung), bei Gruppenpuzzles (z. B. zum Thema Vogelflug), bei Schülervorträgen (z. B Vorstellen einer Tierart) und in Diskussionsrunden (z. B. zur Massentierhaltung in Klasse 9), aber auch in besonderen Veranstaltungen z. B. dem Haustiernachmittag und dem gesunden Frühstück in Klasse 5.

Außenkontakte

Durch das Nutzen von Außenkontakten soll Praxisbezug hergestellt und Freude am Fach geweckt werden – der Unterricht interessanter und lebensnaher gestaltet werden.

Genutzt werden:

Projekttag

  • In Kooperation mit der Beratungsstelle Wildwasser Wiesbaden e. V. zur Prävention von sexuellem Missbrauch in Klasse 6.

Einladung von Experten

  • AIDS-Beratung Klasse 9 ( Gesundheitsamt ).

Exkursionen

  • Dialog im Dunkeln Klasse 9.
  • Informationen zu legalen und illegalen Drogen (Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe) Klasse 9.
  • Waldexkursion mit Förster Klasse 7. Ø Besuch des Senckenbergmuseums in Frankfurt Klasse 7.
  • zweitägiger Aufenthalt im Biosphärenhaus in Fischbach, Klasse 7.
  • Besuch einer gynäkologischen Praxis Klasse 6.

Biologie in der Sekundarstufe II

Aufgaben und Ziele des Faches in der Oberstufe

Die enormen Entwicklungen der Biowissenschaften sind für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft von globaler Bedeutung und betreffen die Entschlüsselung und Funktionsanalysen der Genome von Lebewesen, Aufklärung über die Leistungen des menschlichen Gehirns, ökologische Forschungen im Zusammenhang mit Umweltbelastungen, Ernährung der Weltbevölkerung, Bio- und Gentechnologie u.v.m..

Im Oberstufenunterricht hat das Fach die Aufgabe, ein solides Basiswissen zu vermitteln, damit unsere Schüler die Entwicklungen der Biowissenschaften sowie deren interdisziplinäre Vernetzungen verstehen, erklären und sachkompetente Positionen beziehen können.

Schwerpunkte des Faches in der Oberstufe

Die Vermittlung, der im Lehrplan zur Erlangung der allgemeinen Hochschulreife geforderten Inhalte, steht im Zentrum der unterrichtlichen Bemühungen. Die enorme Stofffülle verlangt hier von Lehrern und Schülern ein stringentes Arbeiten, das trotzdem viel Raum für experimentelles Arbeiten, Exkursionen sowie mündige Diskussionen lassen muss.

Organisation

Biologie wird in der Oberstufe in Grund- und Leistungskursen unterrichtet. Entsprechend der Jahrgangsstufen und Schwerpunktsetzung schwanken die wöchentlichen Unterrichtsstunden in diesem Fach zwischen zwei Stunden im Jg.11 bzw. 10G bei G8, drei Stunden im Grundkurs der Jg.12/13 bzw. 11G/12G und 5-6 Unterrichtsstunden in den Leistungskursen. Die Kursthemen sind für alle Kurstypen gleich, werden aber in den Leistungskursen vertieft, erweitert und stärker experimentell unterstützt.

Methoden

Die verschiedenen Formen der Gruppenarbeit der Sekundarstufe I gehören weiterhin zur Unterrichtspraxis

  • Lernen an Stationen (z.B. Feinbau der Zelle, Photosynthese)
  • experimentelles, praktisches Arbeiten in Gruppen mit komplexeren Aufgabenstellungen und Versuchsdurchführungen
  • Gruppenpuzzle mit inhaltlicher Arbeitsteilung

Einen besonderen Stellenwert räumen wir in der Oberstufe dem Präsentieren wissenschaftlicher Inhalte unter Einbezug gängiger Medien mit anschließendem Kolloquium ein.

Weiterhin entwickeln wir die Argumentierfähigkeit in Debattierrunden zu strittigen Themen der modernen Biologie (z.B. „Für und Wider der Stammzellentherapie“, „Transgene Lebewesen – Fluch oder Segen“, „ Baby nach Maß“, „Darwinismus – Erkenntnisse und Gefahren“).

Das Ringen um Erkenntnis ist nicht alleine einer ständigen Methodenvielfalt im Unterricht geschuldet, sondern Erkenntnis pflegt die Frucht arbeitstechnischer Konstanz und geistiger Konsequenz zu sein.

Darüber hinaus messen wir der Entwicklung des selbständigen Lernens in der Oberstufe große Bedeutung bei.

Somit werden die Schüler auf die Anforderungen des Abiturs, aber auch auf ein sicheres, kompetentes Auftreten im außerschulischen Raum vorbereitet.

Außenkontakte und Exkursionen

Viele Experimente und Projekte der Oberstufenbiologie sind heute mit sehr teurem Material- und Geräteaufwand verbunden. Um trotzdem praktische Einblicke in die Labortechniken der modernen „Life-Sciences“ sowie die vielfältigen Arbeitsgebiete der angewandten Biologie zu ermöglichen, legen wir Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit Universitäten, Forschungslaboratorien und biologisch orientiert arbeitenden Firmen.

Abhängig von inhaltlichen Zusammenhängen und terminlichen Exkursions-möglichkeiten sind wir mit unseren Leistungskursen regelmäßig zu Gast u.a. im/bei

  • Schülerlabor von Sanofi-Aventis (Bereich Gentechnik)
  • Schülerlabor der Universität Mainz (Biochemie und Molekulargenetik)
  • Schülerprojekttagen der Universität Heidelberg ( zu aktuellen Themen der Krebsforschung, Gentechnik…)
  • Institut Fresenius und Institut Gobio ( Gewässerökologie, angewandte Biologie)
  • Zoo Frankfurt ( Verhaltensbiologie bei Primaten)
  • Naturkundlichen Museum (Bereich Evolution)